Tanz in den Mai mit D-A-D

Jesper Binzer von D-A-D bei der 2. Rock-Hard-Night im FZW Dortmund.

Jesper Binzer von D-A-D bei der 2. Rock-Hard-Night im FZW Dortmund.

Schon die Premiere ließ Gutes für die Zukunft erahnen,  spätestens mit der zweiten Auflage ist klar:  Das Rock-Hard-Magazin ist mit seiner Konzert-Reihe auf dem richtigen Weg: Als Warm-Up-Party für das Festival über Pfingsten und gleichzeitig als Rock in den Mai hatte das Rock Hard am 30. April 2010 die dänischen Rocker von D-A-D nach Dortmund geholt.

Die Band war „ohne Zweifel die Comeback-Sensation des 2009er Rock-Hard-Festivals“, sagte RH-Herausgeber Holger Stratmann im Vorfeld. „Unsere Crew konnte gar nicht glauben, was da alles ausgeladen wurde: Leuchtender Kuhschädel, Pyro-Technik, Raketenbässe … Das war Rock’n’Roll-Entertainment allererster Güte.“

Jetzt gab’s im FZW Dortmund den Nachschlag. Zwar in etwas kleinerem Rahmen, aber mit mindestens genauso viel Entertainment. Müde sind die Jungs um Jesper Binzer, die seit 1984 als D-A-D auf der Bühne stehen, wirklich nicht geworden. Sie versprühen eine derartig gute Laune und erzählen zwischen den Songs so viel Unsinn, dass man sich vor der Bühne denkt: Ich möchte das auch haben, was der Mann da hinter dem Mikro gerade trinkt. Und vielleicht auch ein bisschen von dem, was Bassist Stig Pedersen hatte. Hinzu kommt eine Bühnenshow, die auch das Auge mehr als zufriedenstellt.

Stig Pedersen, Bassist von D-A-D.

Stig Pedersen.

Der Inhalt eines ganzen Sattelschleppers, mit dem die Band aus Kopenhagen angereist, wurde auf die Bühne geschleppt. Einen nennenswerten Teil hatte wohl Stig Pedersen mit seinen Bass-Unikaten zu tragen – eine Rakete mit vier Saiten, zum Beispiel.

Um es kurz zu machen: Eine bessere Band hätte sich das Rock Hard für die Mai-Sause kaum aussuchen können. Die Stimmung im FZW war mehr als ausgelassen, bisweilen sogar euphorisch bei den großen D-A-D-Songs wie Sleeping my day away – nur um einen zu nennen.

Fazit des Abends: Ziel erreicht. Nämlich ausgiebig in den Mai gerockt. Und ganz nebenbei die Vorfreude aufs 8. Rock-Hard-Festival enorm in die Höhe geschraubt. Schade nur, dass D-A-D dieses Mal nicht mit dabei sein.

Dafür aber Kreator, Rage, Accept, Echorder, Nevermore und etliche andere. Fürs Festival, vom 21. bis zum 23. Mai 2010 im Gelsenkirchener Amphitheater, gibt’s noch Tickets für 65 Euro.

Mehr Bilder vom D-A-D-Auftritt im FZW Dortmund gibt es auf derwesten.de

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