Stinkendes Manowar-Konzert

Auf ihre Fans lassen sie nichts kommen, würden alles für sie tun. Sogar sterben. Das eher grenzwertige Zitat von Joey DeMaio während eines Rock-Hard-Interviews ist noch immer die Einleitung  zur Manowar-Biography auf der Band-Seite. In einem Fall wird Herr DeMaio seine Einstellung überdenken: Während des Auftritts von Manowar in Fürth am 18. Januar hat ein Zuschauer Buttersäure in der Menge verspritzt. Die Fürther Nachrichten berichten, dass das Konzert kurz vor dem Abbruch stand, nachdem mehrere Menschen ärztlich versorgt werden mussten und ein Teil der 1500 Besucher die Halle verlassen hatte.

Aber das wäre unfair gegenüber den restlichen Fans gewesen, dachten sich wohl die Herren von Manowar. Sie spielten weiter. Ein bisschen Kotze-Gestank kann einen richtigen True-Metaller schließlich nicht von seiner Mission aufhalten.

Wer die Buttersäure geworfen hat, ist nicht bekannt. Laut Angaben der Zeitung ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung und will nun zur Klärung Video-Aufnahmen auswerten. Von einem Zwischenfall während des Fürth-Gigs schreiben auch die Nürnberger Nachrichten – da ist allerdings nur von einer „Stinkbombe“ die Rede, die von einem „frustrierten Fan“ auf die Bühne geworfen worden sei.  Dies sei symbolisch für das Konzert gewesen, das die Erwartungen nicht erfüllt habe. Laut Bericht fehlen bei der „Death to infidels“-Tour die Klassiker, das Bühnenbild sei im Vergleich zu früheren Auftritten eher bescheiden.

Dennoch hier der Hinweis auf den Auftritt von Manowar in Köln: Am Sonntag, 31. Januar 2010, geben sich die einzig wahren Wahrmetaller im Palladium die Ehre. Mit dabei sind Holy Hell und Metalforce.  Beginn ist um 19 Uhr, Karten im Vorverkauf kosten 60 Euro.

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