iPhone

An Selbstbewusstsein mangelt es Apple nicht. Die Bedienungshinweise, die dem iPhone beiliegen, können als ausgeprägt rudimentär bezeichnet werden. Menschen, die positiver veranlagt sind, mögen von minimalistisch oder erfrischend asketisch sprechen. Doch obwohl ich mich durchaus als technikaffiner Mensch bezeichne, so saß ich doch (zumindest einen Moment lang) ratlos vor dem gerade ausgepackten Gerät.

Kleine Exkursion: Was Verpackungen angeht, kann, vermute ich, niemand auf dieser Welt Apple das Wasser reichen. Wie die Kalifornier es schaffen, dass eine Umhüllung, die praktisch gesehen lediglich Beschädigungen während des Transportes verhindern soll, derartig sexy und sinnlich daherkommt, ist faszinierend.

Aber zurück zum ausgepackten iPhone. Das Gerät, werden nun Apfel-Fanatiker anmerken, erkläre sich doch von selbst. Im Prinzip stimmt das auch. Dennoch hätte ich, als Apple-Neuling (und weiterhin Dos’ler) gerne gewusst, wo um Himmels willen die Sim-Karte eingesteckt werden kann. Alle meine bisherigen Mobiltelefone mussten dafür auseinandergenommen werden und irgendwo war dann der Schacht oder eine Lücke oder eine Lade.

Bei Apple ist das selbstredend anders. Und nicht, weil Apple unbedingt etwas anderes haben wollte, sondern weil sie es definitiv besser gemacht haben. Ein kleines Werkzeug, das stilvoll in der Verpackung liegt, muss in ein kleines Loch am oberen Teil des iPhones eingeführt werden. Aus dem Gerät fährt sodann ein kleiner Adapter heraus, in den die Karte eingelegt wird. Anschließend wird der Adapter, eine Art Sim-Bett, wieder ins iPhone geschoben.

Ganz hervorragend. Nur hätte ein klitzekleiner Hinweis darauf die Minimalistik der Beschreibung nicht gesprengt.

Sei’s drum. Seit gut einem Tag steckt die Sim-Karte nun im iPhone. Und seitdem ist einiges in den Hintergrund gerückt …

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