Gefahren am Arbeitsplatz

Dieser Beitrag ist am 12.07.2007 bei Westropolis erschienen. Das Kultur-Blog ist mittlerweile offline.

Mein Arbeitsplatz hat einen gravierenden Nachteil: Es wird mir das Rauchen verboten. Nein, eine Beschwerde soll das nicht werden, fanatische Gesundheitsapostel brauchen keinen Protestanlauf nehmen, sollen den Zeigefinger senken und ihre Kommentare für sich behalten. Gegen das Rauchverbot hab‘ ich gar nichts. Es ist ok.

Allerdings braucht der Raucher in tabakgenussfeindlichen Arealen eine Ersatzdroge.

Bei mir ist es Kaugummi. Dass ist noch nicht verboten und eine EC-Karte braucht’s für den Erwerb auch nicht.

Probleme gibt’s trotzdem. Nämlich mit der Zellophan-Verpackung, die die Kaugummi-Dose nahezu atombombensicher umschließt. Der Versuch, das Plastik abzureißen, schlug fehl. Statt dessen riss der Fingernagel. Den Schmerz ignorierend, griff ich zur Schere, rutschte ab und rammte mir diese herzhaft in den Arm. Als die Blutung stoppte, versuchte ich es mit Werfen, Treten und Brüllen. Klappte auch nicht.

Ich bin dann eine rauchen gegangen. Dabei geht unterm Strich weniger Arbeitszeit flöten.

Und es ist ungefährlicher.

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