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	<title>Hart gerockt</title>
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	<description>Schwermetall und leichte Kost.</description>
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		<title>Das erigierte Binnen-P: Aus &#8220;WordPress&#8221; wieder &#8220;Wordpress&#8221; machen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 17:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Tassidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[howto]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine interne Funktion in Wordpress ändern systematisch und ungefragt die Schreibweise des Wortes &#8220;Wordpress&#8221; zu &#8220;WordPress&#8221;. Sie setzt ein erigiertes Binnen-P. Eine sprachliche Unverschämtheit &#8211; die sich zum Glück beheben lässt. Als ich zum ersten Mal das Wort &#8220;Wordpress&#8221; in einem Beitrag verwendete und mir anschließend den Text auf der Seite anschaute, wunderte ich mich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine interne Funktion in Wordpress ändern systematisch und ungefragt die Schreibweise des Wortes &#8220;Wordpress&#8221; zu &#8220;WordPress&#8221;. Sie setzt ein erigiertes Binnen-P. Eine sprachliche Unverschämtheit &#8211; die sich zum Glück beheben lässt.</p>
<p>Als ich zum ersten Mal das Wort &#8220;Wordpress&#8221; in einem Beitrag verwendete und mir anschließend den Text auf der Seite anschaute, wunderte ich mich über mich selbst. Warum hatte ich &#8220;WordPress&#8221; geschrieben? Kapitälchen haben innheralb von Wörtern nichts zu suchen. Seit vielen Jahren rede ich mir den Mund fusselig, dass wir nicht &#8220;LeserInnen&#8221; schreiben, ebensowenig &#8220;AWo&#8221; und auch nicht &#8220;ZWar&#8221;. Wir schreiben &#8220;Leserinnen und Leser&#8221;, Awo und Zwar. In die Höhe schießende Buchstaben inmitten von Wörtern sind ein Unding, die vornehmlich von PR-Strategen als sprachliche Tretminen gelegt werden.</p>
<p>Und nun &#8220;WordPress&#8221; in meinem Beitrag.</p>
<p>Nein, ich hatte nicht die unüberlegt die Marketing-Strategie der WP-Macher übernommen. Ich hatte das Wort richtig geschrieben, also &#8220;Wordpress&#8221;. Im Backend war es korrekt, nur auf der Seite selbst glotzte mich das &#8220;P&#8221; höhnisch an. Die naheliegende Vermutung, dass im Quellcode Unfug getrieben wird, bestätigte eine kurze Suche. In der Datei <code>formatting.php</code> ist folgende Funktion zu finden:</p>
<p><a href="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/formatting-php.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-718" alt="formatting-php" src="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/formatting-php-300x120.jpg" width="300" height="120" /></a></p>
<p>Immerhin geben die Programmierer in der Kommentar-Zeile zu, dass sie damit ihre eigenen Coding-Standards verletzen. Aber das tun sie bereits schamlos seit der Wordpress-Version 3.0.</p>
<p>Eine einfache Google-Recherche brachte jede Menge Treffer zum Thema. Und die Erkenntnis, dass ich nicht der einzige bin, der sich an &#8220;capital_P_dangit&#8221; stört. <a href="http://www.richnetapps.com/should-your-cms-be-allowed-to-do-that/">&#8220;Should you CMS be allowed to do that&#8221;</a> fragte ein Autor bereits vor drei Jahren. Sollte ein CMS so etwas machen dürfen? Nein, sollte es natürlich nicht. Selbst wenn die WP-Macher der <a href="http://www.wptavern.com/automatically-correcting-the-wordpress-mistake">Auffassung sind</a>, die richtige Schreibweise sei &#8220;WordPress&#8221;,  sollen sie bitteschön die Finger von meinem Inhalt lassen und mich nicht zur Übernahme ihrer Meinung zwingen. Diese Art der Missionierung geht zu weit.</p>
<h3>Lowercase p, damn it!</h3>
<p>Erfreulicherweise gibt&#8217;s Abhilfe: Das kleine Plugin &#8220;<a href="http://wordpress.org/extend/plugins/remove-wordpress-to-wordpress-filter/">Remove Wordpress to WordPress filter</a>&#8221; hebt die Funktion auf. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Plugin mehr als 2000 Mal heruntergeladen worden. Deutliches Zeichen dafür, dass das Verändern von Inhalten, und sei es nur die Großschreibung eines Buchstabens, nicht erwünscht ist.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit, das P wieder kleinzukriegen, gibt es in der Datei <code>functions.php</code>. Dort müssen folgende Zeilen eingefügt werden:</p>
<pre class="wp-code-highlight prettyprint">
remove_filter( &#039;the_title&#039;, &#039;capital_P_dangit&#039;, 11 );
remove_filter( &#039;the_content&#039;, &#039;capital_P_dangit&#039;, 11 );
remove_filter( &#039;comment_text&#039;, &#039;capital_P_dangit&#039;, 31 );
</pre>
<p>(<a href="http://justintadlock.com/archives/2010/07/08/lowercase-p-dangit">Quelle</a>)</p>
<p>Beide Möglichkeiten führen zum Ziel. Ich bin mir nicht aber nicht sicher, ob die Änderungen in der <code>functions.php</code> bei einem Update eventuell überschrieben werden. Mit dem Plugin dürfte es ein solches Problem nicht geben.<strong>Ähnliches, das vielleicht dazu passt:</strong>
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</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Den Benutzernamen admin in Wordpress ändern</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 14:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Tassidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[howto]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Schwachpunkt bei der Wordpress-Sicherheit war seit jeher der festgelegte, nicht änderbare  Benutzername &#8220;admin&#8221;. Für Angreifer ist das eine angenehme Erleicherterung, da sie nur noch das Passwort herausfinden müssen. Und da sich eine ganze Reihe von Menschen die Mühe eines schwer zu erratenden Passworts ersparen, wird die Arbeit der Hacker noch einfacher. Neue Brisanz hat [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schwachpunkt bei der Wordpress-Sicherheit war seit jeher der festgelegte, nicht änderbare  Benutzername &#8220;admin&#8221;. Für Angreifer ist das eine angenehme Erleicherterung, da sie nur noch das Passwort herausfinden müssen. Und da sich eine ganze Reihe von Menschen die Mühe eines schwer zu erratenden Passworts ersparen, wird die Arbeit der Hacker noch einfacher.</p>
<p>Neue Brisanz hat das Thema durch die jüngste Angriffswelle auf Wordpress-Installationen erhalten. <a href="http://t3n.de/news/massive-angriffswelle-457424/">t3n</a> berichtete kürzlich über das Ziel, mit gekarperten WP-Rechnern ein Botnet aufzubauen. Höchste Zeit also, zumindest das &#8220;admin&#8221;-Anmeldeproblem zu lösen. Das bedarf zwar einiger Arbeitsschritte, ist aber nicht allzu kompliziert. Im Prinzip muss ein neuer Benutzer mit einem beliebigen Benutzernamen angelegt werden, anschließend wird das Benutzerkonto &#8220;admin&#8221; gelöscht und alle vorhandenen Admain-Artikel werden auf den neu angelegten Benutzer übertragen.</p>
<p>Doch der Reihe nach.</p>
<ol>
<li>Bei Wordpress über das vorhandene &#8220;admin&#8221;-Konto einloggen.</li>
<li>Im Menü &#8220;Benuzter&#8221; auf &#8220;Neu hinzufügen&#8221; klicken.</li>
<li><a href="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/wpadminanmelden.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-709" alt="wpadminanmelden" src="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/wpadminanmelden.jpg" width="298" height="93" /></a></li>
<li>Hier können die Angaben für den neuen Benutzer gemacht werden. Wichtig: Eine bereits angegebene E-Mail-Adresse darf nicht erneut für einen anderen Benutzer verwendet werden. Wenn also die Mail-Adresse, die für &#8220;admin&#8221; angegeben wurde, auch für den neuen Benutzer gelten soll, muss folgender Umweg gegangen werden: Dem Benutzer &#8220;admin&#8221; <strong>vor</strong> dem Anlegen eines neuen Benutzers eine neue Mail-Adresse zuweisen. Das kann ruhig eine Wegwerf-Adresse sein, sie wird nur für einen kurzen Moment benötigt. Nun wird der neue Benutzer angelegt. Auf jeden Fall muss der neue Benutzer die Rolle eines Administrators bekommen! Und beim Passwort bitte nicht allzu bequem sein.<br />
<a href="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/Neuen-Benutzer-hinzufügen-‹-Hart-gerockt-—-WordPress_20130427_145942.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-710" alt="Neuen Benutzer hinzufügen ‹ Hart gerockt — WordPress_20130427_145942" src="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/Neuen-Benutzer-hinzufügen-‹-Hart-gerockt-—-WordPress_20130427_145942-300x264.png" width="300" height="264" /></a></li>
<li>Der neue Benutzer ist erfolgreich angelegt. Nun von Wordpress abmelden und mit den Daten des neuen Benutzer anmelden.</li>
<li>Um Angreifern das Reinhacken zu erschweren, muss jetzt der Benutzer &#8220;admin gelöscht werden. Dazu im Menü &#8220;Benutzer&#8221; den Punkt &#8220;Alle Benutzer&#8221; wählen mit der Maus über &#8220;admin&#8221; fahren. Es erscheint ein Untermenüpunkt &#8220;Löschen&#8221;, auf den geklickt wird.</li>
<li>Damit die Beiträge, die über das admin-Konto veröffentlicht wurden, nicht verloren gehen, müssen alle Artikel auf den neu angelegten Benutzer übertragen werden. Das ist ein wichtiger Punkt! Wenn die Artikel nicht übertragen werden, gehen sie verloren. Also aufpassen.<br />
<a href="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/wpbenutzerloeschen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-711" alt="wpbenutzerloeschen" src="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/wpbenutzerloeschen-300x214.jpg" width="300" height="214" /></a></li>
<li>Nachdem das Löschen bestätigt worden ist, wandern alle Beiträge auf den neuen Benutzer. Und das &#8220;admin&#8221;-Problem ist Vergangenheit.</li>
</ol>
<h3>Noch mehr Sicherheit: Plugin &#8220;Limit Login Attempts&#8221;</h3>
<p>Es gibt für Wordpress Plugins wie Sand am Meer, die zusätzlichen Schutz vor Angreifern versprechern. Die Meinungen, welche und wie viele Plugins sinnvoll sind, gehen weit auseinander. An dieser Stelle soll lediglich auf ein recht hilfreiches Ad-On hingewiesen werden:<a href="http://wordpress.org/extend/plugins/limit-login-attempts/"> Limit Login Attempts</a>.</p>
<p><a href="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/LimitLoginAttempts.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-713" alt="LimitLoginAttempts" src="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/LimitLoginAttempts-300x194.png" width="300" height="194" /></a></p>
<p>Das Tool macht nichts anderes, als den Zugriff nach einer bestimmten Anzahl von fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen zu stoppen. Sinnig ist das vor allem bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brute-Force-Methode">Brute-Force</a>-Attacken, wie sie derzeit auf WP-Installationen beobachtet wird. Es lässt sich auch einstellen, wie lange die angreifende IP-Adresse gesperrt werden soll, darüber hinaus werden die Sperrungen protokolliert.</p>
<p><em>Hinweis und Haftungsausschluss: Die Anleitung für die Änderung des Admin-Benutzernamens bezieht sich auf die Wordpress-Version 3.5.1. Keinerlei Haftung für das korrekte Funktionieren oder für verloren gegangene Daten.</em></p>
<p>&nbsp;<strong>Ähnliches, das vielleicht dazu passt:</strong>
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<li><a href="http://hartgerockt.de/wacken-com-gehackt-aber-freundlich_25" rel="bookmark" title="18. Januar 2010">wacken.com gehackt. Aber freundlich.</a></li>
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<li><a href="http://hartgerockt.de/einzug_15" rel="bookmark" title="17. Januar 2010">Einzug</a></li>
<li><a href="http://hartgerockt.de/das-unterschatzte-potenzial-von-spam_700" rel="bookmark" title="3. April 2013">Das unterschätzte Potenzial von Spam</a></li>
<li><a href="http://hartgerockt.de/das-eregierte-binnen-p-aus-wordpress-wieder-wordpress-machen_717" rel="bookmark" title="5. Mai 2013">Das erigierte Binnen-P: Aus &#8220;WordPress&#8221; wieder &#8220;Wordpress&#8221; machen</a></li>
</ul>
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		<title>Das unterschätzte Potenzial von Spam</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 12:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Tassidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bunt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder einen Blick in den Spam-Ordner geworfen. Müsste ich viel öfter tun, damit mir nicht fantastische Angebote durch die Lappen gehen. Wahnsinnig günstige Kreditangebote werden da offeriert, ebenso günstige wie neuartige Medikamente gegen Krankheiten, die ich nicht habe, und verlockende Beteiligungen an Investment-Fonds mit traumhaften Rendite-Aussichten. Zumindest die Investments sind in greifbarer Nähe, da [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder einen Blick in den Spam-Ordner geworfen. Müsste ich viel öfter tun, damit mir nicht fantastische Angebote durch die Lappen gehen.</p>
<p>Wahnsinnig günstige Kreditangebote werden da offeriert, ebenso günstige wie neuartige Medikamente gegen Krankheiten, die ich nicht habe, und verlockende Beteiligungen an Investment-Fonds mit traumhaften Rendite-Aussichten.</p>
<p>Zumindest die Investments sind in greifbarer Nähe, da mir die &#8220;Loteria Nacional&#8221; die freudige Nachricht übermittelte, dass &#8220;Ihre E-Mail hat gewonnen €915.810, 00&#8243;.</p>
<p>Wunderbare Neuigkeiten, die gleich die Laune heben. Vom Gewinn bleibt auch so viel übrig, dass ich gleich mehrere dieser schönen und hochwertigen Uhren bestellen kann, die mir ein international tätiger Konzern aus Fernost feilbietet.</p>
<p>Schade nur, dass ich diese wichtigen Nachrichten verrmutlich viel zu spät gelesen habe, weil die Spam-Kontrolle vernachlässigt wurde. In diesem Zuge auch eine aufrichtige Entschuldigung an &#8220;Michael Seith&#8221;. Mehrfach hat er auf meine Anfrage (an die ich mich dummerweise leider nicht mehr erinnern kann) geantwortet. Ich kann mir auch nicht erklären, warum diese Nachrichten im Spam-Ordner gelandet sind. Er hat doch extra geschrieben: &#8220;Bitte lesen Sie fertig. das ist kein SPAM.&#8221; Muss mal mit meinem Spamfilter-Betreiber darüber sprechen. Vielleicht hat der ja auch noch eine Kopie von den ganzen Mails. Denn dummerweise hab&#8217; ich unbedacht auf &#8220;Alle Spam-Nachrichten jetzt löschen&#8221; geklickt. Noch bevor ich zuende lesen konnte. Dabei war&#8217;s doch gar kein Spam.</p>
<p>So ein Ärger.<strong>Ähnliches, das vielleicht dazu passt:</strong>
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</ul>
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		<title>Das Aus für den Google Reader und die Alternativen</title>
		<link>http://hartgerockt.de/das-aus-fur-den-google-reader-und-die-alternativen_696</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 11:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Tassidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[pc]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Reader]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Quizfrage: Wie bekommt man es hin, trotz der Papstwahl die Trending-Topics bei Twitter zu dominieren? Man hat ein Unternehmen Namens Google und entscheidet, einen der populärsten RSS-Feeder dieses Planeten einzudampfen. Genau das hat Google am 13. März 2013, am Tag, als sich Jorge Mario Bergoglio den Namen Franziskus gab, getan. Der Google Reader wird zum 1. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<!-- tweet id : 311982565059858432 --><style type='text/css'>#bbpBox_311982565059858432 a { text-decoration:none; color:#2244BB; }#bbpBox_311982565059858432 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_311982565059858432' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#FFFFFF; background-image:url(http://a0.twimg.com/images/themes/theme1/bg.png); background-repeat:no-repeat'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#333333; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>We're retiring Reader on July 1. We know many of you will be sad to see it go. Thanks for 8 great years! <a href="http://t.co/0jtSqBnORp" rel="nofollow">http://t.co/0jtSqBnORp</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://hartgerockt.de/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 14. March 2013 00:30' href='http://twitter.com/#!/googlereader/status/311982565059858432' target='_blank'>14. March 2013 00:30</a> via web<a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=311982565059858432' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=311982565059858432' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=311982565059858432' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=googlereader'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a0.twimg.com/profile_images/71187612/reader_normal.png' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=googlereader'>@googlereader</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>Google Reader</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Quizfrage: Wie bekommt man es hin, trotz der Papstwahl die Trending-Topics bei Twitter zu dominieren? Man hat ein Unternehmen Namens Google und entscheidet, einen der populärsten RSS-Feeder dieses Planeten <a href="http://googlereader.blogspot.de/2013/03/powering-down-google-reader.htmlhttps://twitter.com/search?q=googlereader">einzudampfen</a>.</p>
<p>Genau das hat Google am 13. März 2013, am Tag, als sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franziskus_%28Papst%29">Jorge Mario Bergoglio den Namen Franziskus</a> gab, getan. Der Google Reader wird zum 1. Juli 2013 eingestellt.</p>
<div id="attachment_697" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/Google-Reader-28_20130314_100953.png"><img class="size-medium wp-image-697" alt="Google Reader wird zum 1. Juli 2013 eingestellt" src="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/Google-Reader-28_20130314_100953-300x110.png" width="300" height="110" /></a><p class="wp-caption-text">Der Google Reader wird zum 1. Juli 2013 eingestellt</p></div>
<p>Schon seit Jahren macht sich Google in regelmäßigen Abständen zu einem Frühjahrsputz auf und stellt diverse Dienste und Angebote ein. In der Regel betrifft das Dienste, die von den Google-Mitarbeitern nebenbei erstellt worden sind und bei denen sich die Zahl der Nutzer in überschaubarem Rahmen bewegt. Doch dieses Mal hat es mit dem Google Reader ein populäres Angebot getroffen, das bereits seit 2005 existiert. Seitdem hat sich der Reader bei vielen Nutzern zu einem Tool entwickelt, das im RSS-Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Auch bei mir.</p>
<p>Nun hat Google ein Auge auf die Statistiken geworfen und dabei offenbar festgestellt, dass die Anzahl der Nutzer stetig sinkt. Und zwar auf ein Level, dass das Weiterbetreiben des Dienstes sich nicht lohne. Mir ist zwar nicht ganz klar, was für einen Aufwand das Betreibenen eines derartigen Selbstläufers bedeutet. Vielleicht gibt es ja auch andere Gründe. Die Süddeutsche spekuliert, dass das Aus eine <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/ende-des-google-reader-kapitulation-vor-den-sozialen-netzen-1.1624026">Kapitulation vor den sozialen Netzen</a> ist. Tatsächlich hat die Relevanz von RSS mit dem Aufstieg von Facebook und Twitter etwas verloren. Aber tot ist die &#8220;Really Simple Syndication&#8221;, dafür steht die Abkürzung RSS, deshalb noch lange nicht. Gerade Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer mit Nachrichten und Informationen aus vielen unterschiedlichen Quellen beschäftigen müssen, wissen die Vorzüge des RSS zu schätzen. Und sehr viele dieser Menschen nutzen dafür den Google Reader. Weil er einfach und einfach gut ist.</p>
<p>Der Protest gegen das Aus folgte erwartungsgemäß umgehend und lautstark. Auf <a href="https://twitter.com/search?q=%23GoogleReader">Twitter</a> geht&#8217;s drunter und drüber, in <a href="http://stadt-bremerhaven.de/google-stellt-den-google-reader-und-weitere-dienste-ein/">Blogs</a> ist das Entsetzen groß. Jemand aus den USA hat sogar eine <a href="https://www.change.org/petitions/google-keep-google-reader-running">Petition </a>gestartet: Google möge die Entscheidung überdenken und den Reader weiterleben lassen. Immerhin: Knapp einen Tag später haben mehr als 31.000 Menschen diese Petition unterzeichnet.</p>
<p>Theoretisch könnte diese Petition Google zum Umdenken bewegen. Praktisch sollte sich die Reader-Nutzer aber nach einer Alternative umsehen. Die Jungs von t3n haben schon vor geraumer Zeit <a href="http://t3n.de/news/5-alternativen-google-reader-340092/">fünf alternative Lösungen</a> vorgestellt. Ich persönlich tendiere momentan zu <a href="http://goodnoows.com/">Good Noows</a> &#8211; ein webbasierter Dienst, der einen recht guten Eindruck macht. Wie übrigens die Feeds, die sich im Laufe der Jahre im Google Reader angesammelt haben, bequem exportiert werden können, steht auf <a href="http://stadt-bremerhaven.de/google-reader-so-exportiert-man-seine-feeds/">Caschys Blog</a>.</p>
<p>Tipp am Rande: Vor dem Export könnte es sinnvoll sein, die eigene Feed-Sammlung zu überprüfen und auszumisten. Die ein oder andere RSS-Leiche wird dabei sein oder auch einige Quellen, die nicht mehr interessant sind. Ein Frühjahrsputz kann ja auch was Gutes sein.<strong>Ähnliches, das vielleicht dazu passt:</strong>
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<li><a href="http://hartgerockt.de/heavy-metal-als-religion_55" rel="bookmark" title="26. Januar 2010">Heavy Metal als Religion</a></li>
<li><a href="http://hartgerockt.de/was-tun-mit-alten-texten_451" rel="bookmark" title="14. Januar 2011">Was tun mit alten Texten?</a></li>
<li><a href="http://hartgerockt.de/umzugskartons_20" rel="bookmark" title="17. Januar 2010">Umzugskartons</a></li>
<li><a href="http://hartgerockt.de/altpapier_333" rel="bookmark" title="31. August 2010">Altpapier</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Konzert-Tipp, oder: Entziffere das Bandlogo</title>
		<link>http://hartgerockt.de/konzert-tipp-oder-entziffere-das-bandlogo_687</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2013 17:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Tassidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum einen ist&#8217;s eine Konzertempfehlung: Im Metal-Club Helvete in Oberhausen ballern Weltbrand, Thyrgrim, Wrack und Frigoris sich eventuell festgesetzte Fragmente der besinnlichen Winterzeit hinfort: 22. Februar im Helvete Metal-Club, Friedrich-Karl-Straße 63, Oberhausen. Eintritt: 8 Euro. (gesehen bei @rpmetaller) Zum anderen denke ich, seitdem ich das Konzertplakat gesehen haben, immerzu an das schöne alte Spiel &#8220;Entziffere [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_688" class="wp-caption aligncenter" style="width: 225px"><a href="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/helvete.jpg"><img class="size-medium wp-image-688" alt="Helvete" src="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/helvete-215x300.jpg" width="215" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Weltbrand , Thyrgrim , Wrack , Frigoris am 22. Februar 2013 im Helvete, Oberhausen</p></div>
<p>Zum einen ist&#8217;s eine Konzertempfehlung: Im Metal-Club <a href="http://helvete.de/">Helvete</a> in Oberhausen ballern Weltbrand, Thyrgrim, Wrack und Frigoris sich eventuell festgesetzte Fragmente der besinnlichen Winterzeit hinfort: 22. Februar im Helvete Metal-Club, Friedrich-Karl-Straße 63, Oberhausen. Eintritt: 8 Euro. (gesehen bei <a href="https://twitter.com/rpmetaller">@rpmetaller</a>)</p>
<p>Zum anderen denke ich, seitdem ich das Konzertplakat gesehen haben, immerzu an das schöne alte Spiel &#8220;Entziffere das Bandlogo&#8221;. Vor ein paar Jahren, im damaligen Blog-Bereich von der derwesten, hatte ich diverse Folgen gepostet. Mit teilweise sehr skurrilen und recht lustigen Ergebnissen (die leider nicht mehr abrufbar sind). Nun stehen in diesem jetzigen Fall die Bandnamen schon im Text, ein Entziffern entfällt also. Aber es gibt ja genug andere Logos. Die Metal-Szene, vor allem die düstere, bietet einen schier unerschöpflichen Fundus.</p>
<p>Mal schaun. Vielleicht gibt&#8217;s eine Neuauflage.<strong>Ähnliches, das vielleicht dazu passt:</strong>
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</ul>
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		<title>Sepia</title>
		<link>http://hartgerockt.de/sepia_677</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Dec 2012 20:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Tassidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Fotos in Sepia färbt, verwendet als Schriftart auch Comic Sans Serif. Musste mal gesagt werden.Ähnliches, das vielleicht dazu passt: Eddies Bar, demnächst revisited Wegen Facebook Schriftgröße im Editor von Wordpress 3.3.1 ändern Das Ende von Brockhaus Den Benutzernamen admin in Wordpress ändern]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Fotos in Sepia färbt, verwendet als Schriftart auch <a href="http://bancomicsans.com/">Comic Sans Serif</a>.</p>
<p>Musste mal gesagt werden.<strong>Ähnliches, das vielleicht dazu passt:</strong>
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<li><a href="http://hartgerockt.de/schriftgrose-im-editor-von-wordpress-3-3-1-andern_636" rel="bookmark" title="27. März 2012">Schriftgröße im Editor von Wordpress 3.3.1 ändern</a></li>
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</ul>
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		<title>Schwerkraft-Lampe und eine erhellende Idee</title>
		<link>http://hartgerockt.de/schwerkraft-lampe-und-eine-erhellende-idee_673</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2012 14:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Tassidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer zur Weihnachtszeit noch schnell etwas Gutes tun will, findet bei beim Projekt Gravity Light von Deciwatt vielleicht eine passende Anlaufstelle. Das Projekt will eine Lampe realisieren, die lediglich von Schwerkraft betrieben wird. Schon aus ökologischen Gedanken keine schlechte Idee, die auch bei Spiegel Online unter der Netzwelt-Rubrik Gadgets vorgestellt wurde. Noch erhellender wird&#8217;s aber, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer zur Weihnachtszeit noch schnell etwas Gutes tun will, findet bei beim Projekt <a href="http://deciwatt.org/" target="_blank">Gravity Light </a>von Deciwatt vielleicht eine passende Anlaufstelle. Das Projekt will eine Lampe realisieren, die lediglich von Schwerkraft betrieben wird. Schon aus ökologischen Gedanken keine schlechte Idee, die auch bei Spiegel Online unter der Netzwelt-Rubrik Gadgets <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/schwerkraft-lampe-gravity-light-android-konsole-esfere-a-874406.html" target="_blank">vorgestellt</a> wurde.</p>
<p>Noch erhellender wird&#8217;s aber, wenn das ursprüngliche Ziel der Entwickler in die Tat umgesetzt werden kann: Licht in die Dritte Welt bringen. Dort gibt&#8217;s zu wenig Elektrizität, Licht wird oft mit Petroleumlampen erzeugt. Mit der Schwerkraft-Lampe lassen sich Räume mit der Schwerkraft erleuchten. Beziehungsweise mit Muskelkraft, denn zunächst muss ein mit Wasser oder Sand gefüllter Sack hochgehoben werden. Dieser sinkt anschließend langsam Richtung Boden, die entstehende Energie wird in Elektrizität umgewandelt. Es wird hell.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/53588182" height="300" width="400" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>In den Kommentaren von Spiegel Online wird die Effizienz einer Schwerkraft-Lampe angezweifelt. Aufgrund andersweitiger Priorisierungen während des Physik-Unterrichts kann ich das leider nicht beurteilen. Dennoch ist die Schwerkraft-Lampe eine prima Idee, die sowohl der Umwelt als auch den Menschen in Entwicklungsländern helfen kann.</p>
<p>Das Projekt sucht über das Startup-Portal <a href="http://www.indiegogo.com/projects/282006" target="_blank"> Indiegogo</a> noch Unterstützer und Helfer. Laut <a href="http://neuerdings.com/2012/12/20/gravity-light-schwerkraft-lampe/" target="_blank">neuerdings.com</a> kostet eine Lampe 45 Euro &#8211; ein Gravity Light geht dabei in Entwicklungsländer, gleichzeitig bekommt man eine Lampe nach Hause geschickt.<strong>Ähnliches, das vielleicht dazu passt:</strong>
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<li><a href="http://hartgerockt.de/tote-mussen-sich-selbst-abmelden_101" rel="bookmark" title="10. März 2010">&#8230; Tote müssen sich selbst abmelden</a></li>
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<li><a href="http://hartgerockt.de/sabbatjahr-im-vw-bulli_191" rel="bookmark" title="23. April 2010">Sabbatjahr im VW-Bulli</a></li>
<li><a href="http://hartgerockt.de/iphone_29" rel="bookmark" title="20. Januar 2010">iPhone</a></li>
<li><a href="http://hartgerockt.de/unbekannt-und-ein-experiment_143" rel="bookmark" title="26. Februar 2010">Unbekannt, und ein Experiment</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein (sehr, sehr) einfacher Slider für Bilder mit CSS</title>
		<link>http://hartgerockt.de/ein-sehr-sehr-einfacher-slider-fur-bilder-mit-css_663</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 11:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Tassidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[howto]]></category>
		<category><![CDATA[css]]></category>
		<category><![CDATA[html]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben, der Begriff &#8220;Slider&#8221; in der Überschrift ist irreführend. Denn in diesem Fall geht es nur darum, innerhalb einer Box mit festgelegter Breite viele Bilder nebeneinander darzustellen. Unter dem Stichwort &#8220;Karussell&#8221; oder eben &#8220;Slider&#8221; gibt es dafür etliche Lösungen, die zum Beispiel auf jQuery basieren. Sie kommen mit wunderbaren Effekten daher, sind hübsch anzuschauen und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, der Begriff &#8220;Slider&#8221; in der Überschrift ist irreführend. Denn in diesem Fall geht es nur darum, innerhalb einer Box mit festgelegter Breite viele Bilder nebeneinander darzustellen. Unter dem Stichwort &#8220;Karussell&#8221; oder eben &#8220;Slider&#8221; gibt es dafür <a href="http://www.tripwiremagazine.com/2012/10/jquery-carousel.html" target="_blank">etliche Lösungen</a>, die zum Beispiel auf <a href="http://jquery.com/" target="_blank">jQuery</a> basieren. Sie kommen mit wunderbaren Effekten daher, sind hübsch anzuschauen und in der Regel recht leicht in die eigene Webseite implementierbar.</p>
<p>Manchmal wird aber aber eine puristische Lösung gänzlich ohne Effekte benötigt. Früher, zur Zeit der Jahrtausendwende, hätte man dafür ein iFrame in die Seite gebaut. Das wäre natürlich heute auch noch möglich. Ein iFrame hat aber eine etwas grobschlächtige Anmutung. Genauso gut könnte versuchen, eine Stecknadel mit einem Vorschlaghammer in ein Kissen zu rammen. Eine simple und elegante Lösung lässt sich statt dessen prima mit CSS finden. Benötigt werden lediglich zwei div-Container. Das Zauberwort heißt <code>overflow</code>.</p>
<p>Die erste div-Box bildet lediglich den Rahmen für den Bilder-&#8221;Slider&#8221; und hat eine festgelegte Größe. In diesem Beispiel nimmt sie 90 Prozent der eigentliche Webseite ein. Möglich ist natürlich auch eine pixelgenaue Angabe.</p>
<pre class="wp-code-highlight prettyprint">
#wrapper { // das ist die Breite der Webseite
  width: 960px;
}
#bildbox_rahmen { // die Box für den Silder
  width: 90%;
  height: 300px;
  overflow: auto;
}
</pre>
<p><code>Overflow </code>sorgt dafür, dass ein Scrollbalken eingeblendet wird, wenn Inhalte nicht mehr in die Box passen. Nun brauchen wir noch eine Box, in der die Bilder abgelegt werden:</p>
<pre class="wp-code-highlight prettyprint">
#bildbox {
  width: auto;
  white-space: nowrap;
}
</pre>
<p>Diese Box muss natürlich breiter sein als die Rahmen-Box, damit der Scroll-Effekt sichtbar wird. Da wir beliebig viele Bilder einfügen möchten, die horizontal dargestellt werden, bekommt die Box dennoch nur die Breitenangabe auto. Sollte jedes Bild eine Breite von 200 Pixeln haben, wird die Scrollbar also ab dem fünften Bild sichtbar.</p>
<p>Im Grunde war&#8217;s das in Sachen CSS. white-space: nowrap sorgt dafür, dass Leerzeichen im Quellcode keinen Abstand bzw. Umbruch verursachen. So können wir die Bilder im HTML-Quellcode untereinander auflisten, ohne Abstände zwischen den Bildern zu erzeugen. Weitaus eleganter wäre es natürlich, die Bilder innerhalb von Listen-Elementen zu platzieren. Dann müssten wir, ebenfalls über CSS, dafür sorgen, dass die Elemente mittels float: left; nebeneinander positioniert werden. Die entsprechende Klasse könnte so aussehen:</p>
<pre class="wp-code-highlight prettyprint">
.bildauflistung {
  list-style: none;
  float: left;
}
</pre>
<p>Nun wird das HTML-Dokument angepasst:</p>
<pre class="wp-code-highlight prettyprint">
&lt;html&gt;
&lt;body&gt;

&lt;div id=&quot;wrapper&quot;&gt;
	&lt;h1&gt;Ein sehr einfacher Bilder-Slider&lt;/h1&gt;
	&lt;div id=&quot;bildbox_rahmen&quot;&gt;
		&lt;div id=&quot;bildbox&quot;&gt;
			&lt;ul class=&quot;bildauflistung&quot;&gt;
				&lt;li&gt;&lt;img src=&quot;pic1.jpg&quot;&gt;&lt;/li&gt;
				&lt;li&gt;&lt;img src=&quot;pic2.jpg&quot;&gt;&lt;/li&gt;
				&lt;li&gt;&lt;img src=&quot;pic3.jpg&quot;&gt;&lt;/li&gt;
				&lt;li&gt;&lt;img src=&quot;pic4.jpg&quot;&gt;&lt;/li&gt;
				&lt;li&gt;&lt;img src=&quot;pic5.jpg&quot;&gt;&lt;/li&gt;
				&lt;li&gt;&lt;img src=&quot;pic6.jpg&quot;&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;/ul&gt;
		&lt;/div&gt;
	&lt;/div&gt;
	
&lt;/div&gt;

&lt;/body&gt;
&lt;/html&gt;
</pre>
<p>Das Ergebnis ist, wie bereits erwähnt, sehr puristisch: Ein einfacher Scrollbalken innerhalb der Seite. Aber selbst wenn diese Art der Darstellung nicht für das endgültige Aussehen der Webseite in Frage kommt, kann sie während der Produktion prima als Platzhalter für später kommende js-Spielereien genutzt werden.<strong>Ähnliches, das vielleicht dazu passt:</strong>
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<li><a href="http://hartgerockt.de/die-perfekte-pressemitteilung_660" rel="bookmark" title="11. Dezember 2012">Die perfekte Pressemitteilung</a></li>
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<li><a href="http://hartgerockt.de/es-wird-ein-astra_138" rel="bookmark" title="22. Februar 2010">Es wird ein Astra</a></li>
<li><a href="http://hartgerockt.de/der-astra-konfigurator-menschlich_174" rel="bookmark" title="22. März 2010">Der Astra-Konfigurator, menschlich</a></li>
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</ul>
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		<item>
		<title>Die perfekte Pressemitteilung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 12:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Tassidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[pr]]></category>
		<category><![CDATA[presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Nehmen wir mal an, Sie arbeiten in der Pressestelle Ihrer Stadt, organisieren Kulturveranstaltungen und haben einen bekannten Kabarettisten für einen Auftritt im örtlichen Theater verpflichten können. Jetzt wollen Sie natürlich, dass die Presse (ob nun Print oder Online oder Radio) für den Kulturabend die Werbetrommel rührt. Sie verschicken deshalb eine Pressemitteilung. Aber Vorsicht, dabei können [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nehmen wir mal an, Sie arbeiten in der Pressestelle Ihrer Stadt, organisieren Kulturveranstaltungen und haben einen bekannten Kabarettisten für einen Auftritt im örtlichen Theater verpflichten können. Jetzt wollen Sie natürlich, dass die Presse (ob nun Print oder Online oder Radio) für den Kulturabend die Werbetrommel rührt. Sie verschicken deshalb eine Pressemitteilung.</p>
<p>Aber Vorsicht, dabei können viele Fehler gemacht werden. Wenn Sie wollen, dass in den gehetzten Redaktionen Ihre Mitteilung beachtet, bearbeitet und im besten Falle sogar veröffentlicht wird, müssen Sie sich an ein paar Regeln halten. Wie es zu fast 100 Prozent richtig gemacht wird, soll am Beispiel einer heute frisch eingetroffenen Pressemitteilung gezeigt werden:</p>
<ol>
<li>Schreiben Sie in den Betreff der E-Mail auf keinen Fall, worum es geht. Am besten schreiben Sie nur &#8220;Pressemitteilung&#8221; in die Betreffzeile, besser sogar  &#8220;Wichtige Pressemitteilung&#8221;. Die Redaktionen sollen ja wissen, dass es eine Pressemitteilung ist, und sogar eine wichtige dazu. Optional lassen Sie die Betreffzeile leer. Das weckt das Interesse der Redakteure.</li>
<li>Machen Sie in der eigentlichen E-Mail-Nachricht zunächst ganz viele Leerzeilen. Der Redakteur soll scrollen müssen, bevor er etwas erfährt. Das macht die Sache noch spannender.</li>
<li>Bitten Sie als erstes um &#8220;schnellstmögliche Veröffentlichung&#8221;.</li>
<li>Schreiben Sie zunächst, wie toll der Kabarettist XY ist. Zitieren Sie ausführlich aus seiner Vita. Geben Sie keine Hinweise, warum Sie das alles schreiben. Die Empfänger der E-Mail sollen sich in Ruhe über den Protagonisten informieren können.</li>
<li>Um Ihren Empfängern das Lesen zu vereinfachen, wählen Sie eine große Schriftart und erhöhen Sie die Zeilenhöhe deutlich. Machen Sie so oft es nur möglich ist Absätze.</li>
<li>Nutzen Sie intensiv die Möglichkeiten der Auflistung. Geben Sie viele Stichpunkte. Verzichten Sie wann immer möglich auf ganze Sätze.</li>
<li>Wenn Sie schließlich schreiben, dass XY in Ihrem Stadttheater auftritt, lassen Sie das Datum und auch die Uhrzeit unerwähnt. Verweisen Sie statt dessen für weitere Informationen auf eine angehängte PDF-Datei.</li>
<li>In dieser PDF-Datei listen Sie lediglich die tabellarische Vita des Künstlers auf. Erwähnen Sie immer noch kein Datum und keine Uhrzeit. Fügen Sie dem PDF eine ausführliche Beschreibung des aktuellen Programms hinzu, das Sie von der Agentur des Künstlers bekommen haben.</li>
<li>Wenn Sie Bilder zur Verfügung stellen möchten, hängen Sie diese auf keinen Fall als normale jpg-Dateien an. Das mag in den Redaktionen niemand. Betten Sie lieber die Bilder in ein Word-Dokument ein und hängen Sie es der E-Mail an.</li>
<li>Erwähnen Sie weder in der E-Mail noch in den angehängten Dokumenten Eintrittspreise. Das könnte abschrecken.</li>
<li>Bieten Sie in Ihrer E-Mail-Nachricht eine Kontaktmöglichkeit für weitere Informationen an, indem Sie auf Telefonnummer und Internet-Adresse in der E-Mail-Signatur verweisen. Geben Sie Telefonnummern nicht im Haupttext an.</li>
<li>Lassen Sie zwischen E-Mail-Nachricht und Signatur ausreichend Luft. Das Scrollen wird entspannend bei den Empfängern.</li>
<li>Geben Sie auf keinen Fall einen Direktlink für die Veranstaltung auf Ihrer Webseite an. Die Suche auf der verschachtelten städtischen Seite regt den Recherche-Trieb der Redakteure an.</li>
<li>Optimalerweise haben Sie auf Ihrer Webseite gar keine Suchfunktion. Dann müssen sich die Interessenten durch die Menüs klicken. Das gibt ordentlich Klicks und zudem bekommen die Besucher spannende Informationen, nach denen sie gar nicht gesucht haben.</li>
<li>Auf der Internetseite, die über Ihre Veranstaltung informiert, können Sie Datum und Uhrzeit angeben. Verzichten Sie aber auf genaue Adressen, schreiben Sie lediglich &#8220;im Stadttheater&#8221;.</li>
<li>Mach Sie auch im Internet keine Angaben über Eintrittspreise. Verweisen Sie statt dessen auf die Geschäftsstelle des Kulturbüros, ohne aber Telefonnummern oder Adressen oder gar Öffnungszeiten zu nennen.</li>
<li>Sie können auch auf Eventim verweisen. Um es in diesem letzten Schritt noch etwas spannender zu machen, verlinken Sie nicht auf die konkrete Veranstaltungsseite auf Eventim. Verlinken Sie am besten gar nicht. Schreiben Sie nur &#8220;Karten auf eventim&#8221; als reinen Text.</li>
</ol>
<p>Der Erfolg wird Ihrer sein. Ganz sicher.<strong>Ähnliches, das vielleicht dazu passt:</strong>
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<li><a href="http://hartgerockt.de/den-benutzernamen-admin-in-wordpress-andern_708" rel="bookmark" title="27. April 2013">Den Benutzernamen admin in Wordpress ändern</a></li>
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		<title>Rock am Ring 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 19:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Tassidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[rar]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Sonntagnachmittag, der dritte Tag von Rock am Ring bewegt sich auf seinen Höhepunkt mit den Toten Hosen zu. Momentan spielen The Offspring &#8211; doch ich sitze im Pressezentrum und suche vergeblich nach einem Kaffee. Die zwei vorherigen Tage haben ein wenig Substanz gekostet &#8230; Allerdings macht auch das Wetter momentan die Entscheidung leicht, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_657" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/P1010044.jpg"><img class="size-medium wp-image-657" title="Rock am Ring 2012" src="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/P1010044-300x225.jpg" alt="Blick auf das Festivalgelände bei Rock am Ring 2012" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf das Festivalgelände bei Rock am Ring 2012</p></div>
<p>Es ist Sonntagnachmittag, der dritte Tag von Rock am Ring bewegt sich auf seinen Höhepunkt mit den Toten Hosen zu. Momentan spielen The Offspring &#8211; doch ich sitze im Pressezentrum und suche vergeblich nach einem Kaffee. Die zwei vorherigen Tage haben ein wenig Substanz gekostet &#8230;</p>
<p>Allerdings macht auch das Wetter momentan die Entscheidung leicht, nicht unten auf dem Festival-Gelände zu stehen. Seit den Morgenstunden schüttet es Bindfäden. Zwischenzeitlich stand die Centerstage unter Wasser, als der Regen sturzbachartig vom Dach auf die  Bühne fiel. Es ist unangenehm kalt draußen. Deshalb habe ich höchsten Respekt vor den Tausenden, die seit Stunden Nässe und Kälte trotzen. Immerhin soll am Abend der Regen angeblich etwas nachlassen. Und immerhin waren die ersten zwei Tage wettertechnisch mehr als in Ordnung. Sogar die Sonne kam gelegentlich heraus.</p>
<p>Wie es am Freitag und Samstag war, habe ich hier geschrieben:</p>
<p><a href="http://www.derwesten.de/wr/region/rock-am-ring-zwei-festival-welten-auf-einem-gelaende-id6722184.html">Freitag: Zwei Festival-Welten auf einem Gelände</a></p>
<p><a href="http://www.derwesten.de/wr/kultur/weihnachten-und-ostern-fuer-metallica-fans-bei-rock-am-ring-id6727373.html">Samstag: Weihnachten und Oster für Metallica-Fans</a></p>
<p>Kollege Volkmar hat jede Menge Fotos von Bands, Besuchern und dem Drumherum gemacht, die <a href="http://www.derwesten.de/wr/kultur/musik/festivals/rock-am-ring-2012-id6722025.html">hier</a> zu finden sind.</p>
<p>Die Berichte beschränken sich auf die großen Momente am Ring, die ganzen Randnotizen müssen &#8211; auch wenn Online-Artikel keine Zeilenbeschränkung haben &#8211; wegfallen. Da wäre zum Beispiel Campino, der gerade vor ein paar Minuten spontan zum Dachgang der Tribüne gekommen ist, um dort die gehandicapten Festival-Besucher zu begrüßen. Eine nette Geste.  Nicht erwähnt sind auch die vielen, vielen kleinen Begegnungen vor den Bühnen, die ein Festival zu dem machen, was es ist &#8211; einem Ort der Überraschungen, der positiven Einstellung und des ausgelassenen Feierns.</p>
<p>Aus musikalischer Sicht kann ich mich immer noch nicht entscheiden, ob der Auftritt von Metallica oder der von Tenacious D zu meinen Höhepunkten zählen. Der Metallica-Gig war erwartungsgemäß bombastisch. Zwar haben sie sich mehrfach verzockt, doch diese Verspieler geben einem Live-Auftritt Charakter und sind eher sympathisch. Weniger gut war, dass man Hetfiel deutlich den Ärger ansehen konnte, dass der geplante Video-Einspieler über das schwarze Album nicht funktioniert hat. Da hat die Technik versagt. Letzlich war&#8217;s egal und das Konzert wäre mit dem Video nicht noch besser geworden.</p>
<p>Wirklich überwältigt hat mich aber der Auftritt von Tenacious D. Ich liebe dieses Duo schon seit Jahren und finde Jake Blacks Musik und Texte phänomenal. Ob Tenacious D allerdings auf der Centerstage des Rock am Ring bestehen können, da hatte ich meine Zweifel.</p>
<p>Die waren innerhalb von Minuten verfolgen. Selten, wirklich selten, habe ich so eine grandiose Show gesehen, selten haben die Künstler eine derartige Wirkung auf ihre Zuschauer auslösen können. Das komplette Areal war im Bann von Tenacious D, die Atmosphäre mit euphorisch noch zu zurückhaltend beschrieben.</p>
<h2>Wie geht&#8217;s weiter auf dem Ring?</h2>
<div id="attachment_658" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/P1010075.jpg"><img class="size-medium wp-image-658" title="Lasershow bei Metallica, Rock am Ring 2012" src="http://hartgerockt.de/wp-content/uploads/P1010075-300x168.jpg" alt="Lasershow beim Metallica-Auftritt während &quot;One&quot;" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Lasershow beim Metallica-Auftritt während &quot;One&quot;</p></div>
<p>Der letzte Festivaltag ist bei Rock am Ring traditionell der Tag der Pressekonferenz. Dann stellen sich Veranstalter, Ring-Betreiber und Polizei vor die Journalisten und erzählen, dass erwartungsgemäß alles prima gelaufen sei. Die Polizei berichtet, dass sich die Besucher toll verhalten haben und dass es keine nennenswerte Vorkommnisse zu erwähnen gibt. Die Veranstalter wissen zu berichten, dass ihre Organisation gut geklappt hat und dass alle Besucher auf ihre Kosten gekommen sind. Das klingt zwar jetzt etwas langweilig &#8211; aber es ist eine verdammt gute Sache, wenn Pressekonferenz so und nicht anders ablaufen. Denn wenn es mal anders laufen sollte, ist irgendetwas Unschönes passiert. Und das will niemand.</p>
<p>Interessante Details hat&#8217;s heute Nachmittag dennoch gegeben. Zum einen bekennt sich Marek Lieberberg zum Bargeld &#8211; und auch das ist eine gute Sache. Denn die Chip-Varianten, zu denen immer Festivals übergehen, sind alles andere als sinnvoll. Eine Karte kaufen oder gar vorher zuschicken lassen, sie mit Geld aufladen und nur damit auf dem Gelände Nahrung und Getränke bezahlen. Das ist nicht eine Variante, die mein Festival-Leben einfacher macht.</p>
<p>Größentechnisch wird sich bei Rock am Ring wohl nicht mehr viel ändern. Die Kapazitäten sind ausgeschöpft, viel mehr Zuschauer passen nicht auf das Gelände am Ring. Eine Änderung könnte es höchsten bei der Positionierung der Bühnen geben. Wie Marek Lieberberg sagte, denke man darüber nach, die Center- und Alternastage zu tauschen. Der Vorteil liege bei der jetzigen Position der Alternastage im links und rechts offenen Feld. Die Center ist hingegen ein Schlauch entlang der Boxengasse.</p>
<p>Ob und wann ein Tausch möglich werde,  darauf wollte sich Lieberberg nicht festlegen. Derzeit sei die Idee in der Prüfungsphase.</p>
<p>Ich hoffe sehr, dass sie umgesetzt werden kann. Denn die Hauptbühne auf der Position der jetzigen Centerstage würde Rock am Ring meiner Meinung einen enormen Gewinn bringen. Die Festival-Atmosphäre ist dort, im offenen Bereich für mich persönlich deutlich besser und greifbarerer als oben neben der Boxengasse.</p>
<p>Genau dahin zieht es mich jetzt wieder &#8211; trotz dem immer noch nicht aufhörenden Regens &#8211; hin. Die Toten Hosen verpassen? Um kein schlechtes Wetter dieser Welt &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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