Es wird ein Astra

Der neue Opel Astra (© GM Corp.)

Wochenlanges Grübeln und unzählige Konfigurationen auf den Webseiten der Autohersteller brachten schließlich die Erkenntnis: Das Auto, das ich haben will, kann ich mir nicht leisten. Also schraubte ich die Erwartungen um einige Level nach unten, schaute mir alle möglichen Modelle an … und stellte fest: So ein Auto will ich nicht haben.

Die Voraussetzungen für den Auto-Kauf sind in diesem Fall etwas anders: Es besteht keine Notwendigkeit, schnell ein Auto zu kaufen. Der Punto läuft noch. Es gibt also genug Zeit, nach dem richtigen Auto zu suchen. Und das ist schwierig, sehr schwierig. Etwas größer als der Punto soll der neue Wagen schon sein, aber auch nicht zu groß. Eine Limousine scheidet aus. Etwas mehr Power unter der Haube wäre auch nicht schlecht, liegt aber nicht allzu sehr im Vordergrund. Dann lieber mehr Schnickschnack. Ich stehe auf Schnickschnack im Auto: Navigationsgerät, iPod-Anschluss, Parkassistent. Solche Sachen. Und es muss einigermaßen vernünftig aussehen.

Gerade der letzte Punkt bereitet mir jedoch arge Schwierigkeiten. Es gibt derzeit kaum ein Auto, das ein gutes Design hat. Jedenfalls nicht in meiner Preisklasse. Peugeot, Renault, Fiat, Mazda, Seat … es mögen allesamt gute Autos sein. Aber die, die gut aussehen, kann ich mir nicht leisten (weshalb BMW, Mercedes und Lexus von vornherein ausfallen). Wie schon bei vielen früheren meiner Autos spielte letztlich mein Vater wieder eine wichtige Rolle. Er wollte mir keines aufdrägen, sondern gab mir nur einen Tipp: „Guck dir mal den neuen Astra an.“

Astra. Ein Opel.

Opel? In alle möglichen Richtungen hatte ich gedacht, nur nicht in diese. Der Insignia, ja, der gefällt mir – ist aber doch eine Nummer zu groß. Ein Astra, der hat aber dieses … Image. Andererseits hatte ich ähnliche Bedenken beim Fiat Punto – und wurde eines besseren belehrt.

Ich guckte mir also auf der Opel-Seite den neuen Astra an. Und war erstaunt. Bisher gehörte der Astra nicht unbedingt zu der Art von Autos, die meine Blicke einfingen. Das hat sich mit dem neuen Modell geändert. Das Design hat sich deutlich gebessert, und, was noch wichtiger ist: In  fast allen Testberichten schneidet der Opel gut ab. Eine ziemlich gute Figur, die der Astra abgibt.

Wie oft ich einen Astra konfiguriert habe, kann ich gar nicht zählen. Immer wieder mit anderen Herstellern verglichen. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich endlich realisierte: Das ist das Auto, das am besten passt – und zwar in allen Bereichen. Angefangen vom Preis, über die Leistung, bis hin zur Optik. Ich bemühte mich, fand aber kein Argument gegen den Astra.

Anfang des Jahres habe ich einen bestellt. In gut einem Monat soll er da sein. Ich bin gespannt, ob ich richtig liege.

Dieser Beitrag ist Teil einer kleinen Auto-Serie:

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