Devil Side Festival zieht nach Oberhausen

Devil Side Festival 2009 - Landschaftspark Duisburg - (c) Konstantin Tassidis

Beeindruckende Kulisse: Das erste Devil Side im Jahr 2009 im Landschaftspark Duisburg.

Die dritte Auflage – die dritte Location: Das Devil-Side-Festival baut die Bühnen nun in Oberhausen auf. Am Samstag, 2. Juli 2011, steigt das Open Air am Gelände der Turbinenhalle. Welche Bands spielen werden, steht noch nicht fest – der ein oder andere große Name wird aber wohl dabei sein. Schließlich hat es die Rockpalast GmbH in nur zwei Jahren geschafft, aus dem Nichts eine neue Festival-Marke zu etablieren.

Nur eine feste Heimat, die hat das Devil Side noch nicht gefunden.

Ein kleiner Rückblick: Im Jahr 2009 feierte das Devil Side als Ein-Tages-Festival im Landschaftspark Duiburg Premiere – mit einem eindrucksvollem Line-Up und rund 10.000 Zuschauern. Motörhead spielten damals, die Bloodhound Gang, Soulfy und Sodom. Um nur einige zu nennen. Es war ein Erfolg vor beeindruckender Industrie-Kulisse, trotz der einen oder anderen organisatorischen Schwierigkeit. So gab es zu wenig Getränkestände, selbst auf ein Glas Wasser mussten Besucher in der Sommerhitze zu lange warten.

Motörhead - 2009 Devil Side Festival, Landschaftspark Duisburg, (c) Konstantin Tassidis

Motörhead waren 2009 die Headliner des Devil Side Festivals.

Das sollte sich im folgenden Jahr ändern. Das Devil Side zog 2010 auf den Campus der Uni Essen, nachdem mit dem Duisburger Landschaftspark kein vernünftiger Termin zu finden war. Erst wenige Monate vor dem Festival war der Deal mit Essen unter Dach und Fach. Eine recht knapper Zeitrahmen, um ein Festival zu organisieren. Die Devil-Side-Macher hatten es dennoch geschafft, zum „Campus from Hell“ eine stattliche Zahl von Bands zu verpflichten. Amon Amarth zum Beispiel, Danko Jones, Overkill, New Model Army und nicht zuletzt Airbourne. Es war ein großartiger Tag, mit etwa 7000 Zuschauern war der Campus ordentlich gefüllt. Und genügend Getränkebuden gab’s auch.

Es gibt also keinen Grund, an eine gute 2011er-Auflage des Devil Side zu zweifeln. Das Open-Air-Gelände der Turbinenhalle (der Parkplatz) bietet deutlich mehr Raum als der Essener Campus, sodass in diesem Jahr die 15.000-Zuschauer-Marke geknackt werden könnte. Die Anreise zum „Saturday Matinee from Hell“ dürfte sich dank der gut ausgebauten ÖPNV-Anbindungen einfach gestalten.

Und vielleicht klappt’s ja dieses Mal, die Sache mit der Heimat.

Ähnliches, das vielleicht dazu passt:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.