Das unterschätzte Potenzial von Spam

Mal wieder einen Blick in den Spam-Ordner geworfen. Müsste ich viel öfter tun, damit mir nicht fantastische Angebote durch die Lappen gehen.

Wahnsinnig günstige Kreditangebote werden da offeriert, ebenso günstige wie neuartige Medikamente gegen Krankheiten, die ich nicht habe, und verlockende Beteiligungen an Investment-Fonds mit traumhaften Rendite-Aussichten.

Zumindest die Investments sind in greifbarer Nähe, da mir die „Loteria Nacional“ die freudige Nachricht übermittelte, dass „Ihre E-Mail hat gewonnen €915.810, 00“.

Wunderbare Neuigkeiten, die gleich die Laune heben. Vom Gewinn bleibt auch so viel übrig, dass ich gleich mehrere dieser schönen und hochwertigen Uhren bestellen kann, die mir ein international tätiger Konzern aus Fernost feilbietet.

Schade nur, dass ich diese wichtigen Nachrichten verrmutlich viel zu spät gelesen habe, weil die Spam-Kontrolle vernachlässigt wurde. In diesem Zuge auch eine aufrichtige Entschuldigung an „Michael Seith“. Mehrfach hat er auf meine Anfrage (an die ich mich dummerweise leider nicht mehr erinnern kann) geantwortet. Ich kann mir auch nicht erklären, warum diese Nachrichten im Spam-Ordner gelandet sind. Er hat doch extra geschrieben: „Bitte lesen Sie fertig. das ist kein SPAM.“ Muss mal mit meinem Spamfilter-Betreiber darüber sprechen. Vielleicht hat der ja auch noch eine Kopie von den ganzen Mails. Denn dummerweise hab‘ ich unbedacht auf „Alle Spam-Nachrichten jetzt löschen“ geklickt. Noch bevor ich zuende lesen konnte. Dabei war’s doch gar kein Spam.

So ein Ärger.

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