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Das unterschätzte Potenzial von Spam

Mal wieder einen Blick in den Spam-Ordner geworfen. Müsste ich viel öfter tun, damit mir nicht fantastische Angebote durch die Lappen gehen.

Wahnsinnig günstige Kreditangebote werden da offeriert, ebenso günstige wie neuartige Medikamente gegen Krankheiten, die ich nicht habe, und verlockende Beteiligungen an Investment-Fonds mit traumhaften Rendite-Aussichten.

Zumindest die Investments sind in greifbarer Nähe, da mir die „Loteria Nacional“ die freudige Nachricht übermittelte, dass „Ihre E-Mail hat gewonnen €915.810, 00“.

Wunderbare Neuigkeiten, die gleich die Laune heben. Vom Gewinn bleibt auch so viel übrig, dass ich gleich mehrere dieser schönen und hochwertigen Uhren bestellen kann, die mir ein international tätiger Konzern aus Fernost feilbietet.

Schade nur, dass ich diese wichtigen Nachrichten verrmutlich viel zu spät gelesen habe, weil die Spam-Kontrolle vernachlässigt wurde. In diesem Zuge auch eine aufrichtige Entschuldigung an „Michael Seith“. Mehrfach hat er auf meine Anfrage (an die ich mich dummerweise leider nicht mehr erinnern kann) geantwortet. Ich kann mir auch nicht erklären, warum diese Nachrichten im Spam-Ordner gelandet sind. Er hat doch extra geschrieben: „Bitte lesen Sie fertig. das ist kein SPAM.“ Muss mal mit meinem Spamfilter-Betreiber darüber sprechen. Vielleicht hat der ja auch noch eine Kopie von den ganzen Mails. Denn dummerweise hab‘ ich unbedacht auf „Alle Spam-Nachrichten jetzt löschen“ geklickt. Noch bevor ich zuende lesen konnte. Dabei war’s doch gar kein Spam.

So ein Ärger.

Schwerkraft-Lampe und eine erhellende Idee

Wer zur Weihnachtszeit noch schnell etwas Gutes tun will, findet bei beim Projekt Gravity Light von Deciwatt vielleicht eine passende Anlaufstelle. Das Projekt will eine Lampe realisieren, die lediglich von Schwerkraft betrieben wird. Schon aus ökologischen Gedanken keine schlechte Idee, die auch bei Spiegel Online unter der Netzwelt-Rubrik Gadgets vorgestellt wurde.

Noch erhellender wird’s aber, wenn das ursprüngliche Ziel der Entwickler in die Tat umgesetzt werden kann: Licht in die Dritte Welt bringen. Dort gibt’s zu wenig Elektrizität, Licht wird oft mit Petroleumlampen erzeugt. Mit der Schwerkraft-Lampe lassen sich Räume mit der Schwerkraft erleuchten. Beziehungsweise mit Muskelkraft, denn zunächst muss ein mit Wasser oder Sand gefüllter Sack hochgehoben werden. Dieser sinkt anschließend langsam Richtung Boden, die entstehende Energie wird in Elektrizität umgewandelt. Es wird hell.

In den Kommentaren von Spiegel Online wird die Effizienz einer Schwerkraft-Lampe angezweifelt. Aufgrund andersweitiger Priorisierungen während des Physik-Unterrichts kann ich das leider nicht beurteilen. Dennoch ist die Schwerkraft-Lampe eine prima Idee, die sowohl der Umwelt als auch den Menschen in Entwicklungsländern helfen kann.

Das Projekt sucht über das Startup-Portal Indiegogo noch Unterstützer und Helfer. Laut neuerdings.com kostet eine Lampe 45 Euro – ein Gravity Light geht dabei in Entwicklungsländer, gleichzeitig bekommt man eine Lampe nach Hause geschickt.

Der zuerst possierlich wirkende Mann wird schnell zu einer Belastung …

Wie erst jetzt bekannt wurde, befreite die Polizei am Sonntag gegen Mittag im Sahlkamp aus einer Hochparterrewohnung einen kurz vor dem Verdursten stehenden, schlecht ernährten 37-jährigen Mann. Nachbarn hatten die Ordnungshüter alarmiert. Die Lebensgefährtin des Mannes, war am Morgen für ein paar Stunden mit den Kindern zu den Großeltern gefahren.

In der Wohnung fanden die Mitarbeiter der Polizei keinerlei altersgerechten Getränke. „Nur Wasser, Tee und Säfte, so was habe ich noch nie gesehen“, so der noch sichtlich mitgenommene Polizeibeamte.

Er und seine Kollegen erleben so einiges, aber in jener Wohnung fanden sie nicht einmal genügend Nahrung für eine einzige Männermahlzeit. Nur Müsli, Milchprodukte und Rohstoffe wie Kartoffeln, Reis oder Eier, die vor dem Verzehr erst noch verarbeitet werden müssten, befanden sich in der Küche. Die Regale der Wohnung quollen über von kulturwissenschaftlicher Fachliteratur. Aber es fand sich keine einzige Männer-, Auto- oder Fußballzeitschrift. Auch kein Fernseher.

Die Beamten brachten den Mann in eine Kriseneinrichtung der gastronomischen Hilfe, dem „Klein´s Brauhaus“ in der Bahnhofstraße. Der Leiter der Einrichtung päppelte den Mann persönlich mühsam über Stunden mit Bier und Korn wieder auf. Mitarbeiter des zuständigen Pizzaservice verteilten Notrufnummern in der Nachbarschaft.

„Warum erst jetzt!?“ fragten einige? Oftmals sind Männer, die Opfer dieser Form von Vernachlässigung geworden sind, schlicht und einfach nicht in der Lage, selbst um Hilfe zu bitten. Seit sich schnurlose Telefone in den Haushalten allgemein durchgesetzt haben, wissen oft nur noch die Frauen, wo in der Wohnung sich diese Telefone befinden. Junge Frauen seien mit der Haltung und Pflege eines Mannes häufig überfordert.

Der zuerst possierlich wirkende Mann werde schnell zu einer Belastung, wenn er nach der Balz seine typischen Verhaltensweisen der Sesshaftigkeit ausbilde. Spätestens wenn die ersten Kinder da seien, bleibe den Frauen neben ihrer Berufstätigkeit kaum noch Zeit für den Mann. Böse Absicht sei es eigentlich so gut wie nie, die Frauen dazu bewege, ihren Mann alleine zu Hause zu lassen. Aber Fälle wie dieser erschüttern auch die Einsatzkräfte. „Der Ärmste hat bloß noch 90 Kilo gewogen.“ Fassungsloses Kopfschütteln.

Dem Mann geht es glücklicherweise wieder den Umständen entsprechend gut. Aber das Entsetzen bleibt. Nachbarn und Anwohner stellten Flachmänner und Sixpacks unter dem Balkon des Opfers auf und entzündeten Kerzen.

Auf einem handgeschriebenen Zettel steht die Frage: „Warum?“

Aus einer Statusmeldung auf Facebook entnommen. Quelle unbekannt. Sollten Urheberrechte verletzt werden, bitte ich um eine kurze Meldung. Die Quelle wird dann nachgetrage oder ggf. dieser Beitrag hier wieder entfernt.

Frei

Heute ausnahmsweise mal frei. Und was passiert? Ich wache um sieben
Uhr auf und kann nicht weiterschlafen. Das passiert mir nicht mal an
Tagen, an denen ich früh zur Arbeit muss.

Jetzt die Zeit sinnvoll nutzen: Längst überfälliges Beantworten von
E-Mails erledigen, die Kiste mit Papierkram sortieren, Wohnung putzen.
Irgendwo dazwischen das erste Mal seit Ewigkeiten vernünftig
frühstücken. Zeitung lesen, extended Version. Gegen 11 Uhr schalte ich
den Fernseher ein. Das Programm ist ja noch schlimmer als nachts. Wie
kann es sein, dass bei derartig vielen Kanälen nur Unsinn gezeigt
wird? Fernseher aus, eine CD hören. Trotzdem wird mir langweilig.

Ich glaube, ich schau mal im Büro vorbei …

Posted via email from hartgerockt’s posterous