Mal was Nettes über Nickelback

Nickelback ist vor allem eines: polarisierend. Die Typen sind zwar erfolgreich und eine Menge Leute mögen die  Band. Aber genausoviele, wenn nicht gar mehr, können Nickleback nichts abgewinnen. Manche sprechen ihr gar die Existenzberechtigung ab.
Nun. So weit würde ich nicht gehen. Aber ich mag sie nicht.
Irgendjemand schrieb einmal, Nickelback machen „grauenhaften Gebrauchsrock“. Treffend formuliert. Gebe es ein Programm, das Riffs und Melodien automatisiert so zusammenbaut, dass ein Rocksong eine möglichst große Masse an Menschen anspricht, somit den kleinsten gemeinsamen Nenner errechnet – es wäre ein Nickelback-Song.
Glattgeschliffen, höchstmöglicher Mainstream, seelenlos.
Seit geraumer Zeit wechsle ich den Sender oder schalte das Radio ganz aus, wenn ein Nickelback-Song angespielt wird. Es macht mir schlicht keinen Spaß, den polierte Sound zu hören.
Dann nahmen sich Nickelback Don Henleys Song „Dirty Laundry“ vor. Der Song lief im Radio  – und ich blieb dran. Ich musste dranbleiben.
Huh. Riffs, die in der Magengrube einschlagen und sich dort breit machen. Schön schmutzig, mit treibendem Schlagwerker-Einsatz und mit Gitarrenlinien, die die Laune heben.

 

Zum Nickelback-Fan macht mich der Song noch lange nicht. Aber dieses Stück haben sie ziemlich gut hinbekommen. Muss auch einmal gesagt werden.

Warum es sich lohnt, „Die Anstalt“, ZDF, zu schauen

  1. Erkenntnisse und Einblicke auch dann, wenn gelegentlich Schwierigkeiten mit der Einordnung handelsüblicher Nachrichten und gesellschaftspolitischer Themen auftreten.
  2. Es folgt, bei aufmerksamem Zuhören: Horizonterweiterung, gratis.
  3. Nur eines von sehr vielen guten Argumenten, warum der Rundfunkbeitrag sinnvoll ist.
  4. Wenn das immer noch nicht reicht: In der verlinkten Sendung kommt auch das Wort „fickbar“ vor.

 

Im Reisebüro

Ins Reisebüro eines Clubs für Automobilbesitzer gegangen.

„Guten Tag, wir hätten gerne eine Reise.“
„Tut mir leid, Reisen geht heute nicht. “
„Ach. Ist das hier nicht das Reisebüro?“
„Schon. Aber die Reiseverkehrsfachfrau ist krank.“
„Und Sie können Reisen nicht?“
„Nein. Ich kann nur Versicherungen.“

Das ist ungefähr so, als wenn der Restaurant-Kellner nur einen Haarschnitt anbietet, weil dem Koch unpässlich ist.